Bartpflege im Winter – Was braucht dein Bart in der kalten Jahreszeit!

Dicke Jacken, große Schals, ein ordentliches Mützchen und? Ein haariges Wollkleid im Gesicht. Die perfekte Ausstattung für jeden Kerl, um der kalten Jahreszeit rotzfrech ins Gesicht zu lachen. Der Winter kommt, ob Man(n) will oder nicht. Die wichtigere Frage ist jedoch: Ist dein Bart bereit? Mit den kalten Temperaturen schleicht sich auch fiese Trockenheit auf Haut und Haar. Für dein Winterfell ist das eine fatale Kombi, denn ein trockener Bart ist ein unglücklicher Bart. Wie du deinen Bart winterfest und wieder glücklich machst, verraten wir dir jetzt!



Trockenlegung: Kein nasser Bart im Winter!

Die regelmäßige Bartwäsche gehört zu deinem festen Pflegeritual. Daran solltest du auch in den kalten Monaten nicht drehen. Die Feiertage stehen vor der Tür und dein Bart muss sich den unterschiedlichsten kulinarischen Herausforderungen stellen. Da verfangen sich ganz schnell Plätzchenreste, fette Soßen oder anderes Getier in deinem Prachtstück. Ein mildes Bartshampoo lässt deinen Zausel nicht nur wieder standesgemäß duften, sondern befreit ihn zuverlässigen von unschönem Beiwerk. Im Sommer trocknet so ein nasser Bart wie von selbst; im Winter ist ein Lufttrocknen weniger zu empfehlen. Ok, nen Schnupfen fängst du dir vielleicht nicht gleich ein, aber trifft kalte Luft auf empfindliches Gesichtshaar, dann strapaziert dies selbst die härteste Borste. Die klirrende Kälte lässt die feinen Bartspitzen schneller brechen und verursacht hartnäckigen Spliss. Männer es hilf nix: Ein Fön muss her. Mit lauwarmen Gebläse trocknest du jedes noch so haarige Feuchtbiotop bis in seine feinen Spitzen. Bei der Temperatur lass´ Milde walten, denn zu viel Hitze verträgt auch die derbste Borste nicht und deine Gesichtshaut quittiert dir diesen Fehler mit noch mehr Trockenheit, juckenden Stellen und unschönen Schuppen. Sanft geföhnt kommst Du besser durch den Winter und gibst Bartfrost keine Chance.

Bartöl: Im Winter ist eine Extra – Ölung Pflicht!

Das feine Haar in deinem Gesicht neigt von Natur aus zu Trockenheit und steht gerne spröde in alle Himmelsrichtungen ab. Väterchen Frost mit seinen Temperaturen um den Gefrierpunkt und seiner eisigen Puste trocknet das ohnehin schon borstige und harte Barthaar noch stärker aus. Dein Bart ist ein wahrer Egoist, denn fehlt ihm etwas, raubt er es von woanders. Zwischen Haut und Haar entsteht ein regelrechter Kampf, um notwendige Ressourcen. Bleibt diese Verstimmung ungelöst, habe ich schlechte Nachrichten für Bart und Gesicht: es juckt, schuppt und entzündet sich. Eine weiße Winterlandschaft lässt ungefragt rieseln und hinterlässt unschöne Spuren, die absolut nichts mit Schneeflocken gemein haben. Bartöl befreit Dich deiner Qualen und versorgt Haut und Haar nicht nur mit wichtiger Feuchtigkeit, sondern lindert Juckreiz und Schuppenbefall. Dein Zausel gelangt wieder zu altem Glanz und feiner Geschmeidigkeit zurück. Gut und regelmäßig geölt kommen sich Gesichtshaut und Bart so schnell nicht mehr die Quere.

Bartbalsam: Zu jeder Jahreszeit gut in Form

Dass Du deinem Bart im Winter besondere Aufmerksamkeit schenken musst, haben wir Dir bereits erklärt. Neben der täglichen Ölung stellt sich nun die Frage: Was tun, um die Form zu halten? Ok, ein echter Kerl braucht weder Schal noch Mütze, er erträgt das winterliche Sauwetter ohne mit der Wimper zu zucken. Dein Bart zieht da aber nicht mit. Das ständige Hin und Her zwischen warm und kalt, der Kampf mit dem Winterschal oder dem Reißverschluss deiner Jacke verursachen bei jedem noch so schnieke geölten Bart reinstes Chaos: Spliss, fliegende Härchen, Juckreiz und ein trostloses Bärtchen. Damit dein Prachtstück auch im Winter nicht die Form verliert, empfehlen wir dir die vermehrte Pflege mit Bartbalsam. Der kleine Tiegel hilft beim täglichen Bartstyling und sorgt mit natürlichen Wachsen, dass die feinen Härchen trotz Schnee, Wind und Kälte formschön stehen bleiben.
Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die bis zur Haarwurzel und obersten Hautschicht vordringen sind eine reine Wohltat für das trockene Barthaar und die strapazierte Gesichtshaut. Wenn du wieder Herr über Haar und Haut werden möchtest, dann leg dir nen Döschen Balsam zu. Bartbalsam ist easy anzuwenden, zaubert einen soliden natürlichen Look und ist ein verlässlicher Begleiter, wenn es um gesunde Winterbärte geht. Für alle Kerle, die in der tristen Jahreszeit nicht auf einen üppigen, weichen und vollen Touch in ihrem Bart verzichten möchten.

Bartbutter & Bartcreme: Intensivpflege für Haut und Barthaar!

Eine alte Bauernweisheit besagt: Weißer Bart, Winter hart. Zugegeben, die Wetterfee sind wir zwar nicht, aber mit sinkenden Temperaturen, steigen die Geschütze von Haut und Haar, sich gegen die klirrende Kälte zu behaupten. Jeder denkt an sich und begeht Raubbau wo es nur geht. Resultat: sprödes Barthaar, schuppige Gesichtshaut und nervender Juckreiz. Dein Gesichtspelz hat nichts mehr mit einem gepflegten Bart gemein; die Haut darunter ist vom ständigen Wechsel zwischen warmer Heizungsluft und kalten Temperaturen dermaßen strapaziert, dass sie schuppt, juckt und unschöne Rötungen hervorbringt. Bevor du aus schierer Verzweiflung zu Hobel oder Rasiermesser greift, probiers doch mal mit Bartbutter oder Bartcreme. Die nicht fettende Pflegecreme dringt nicht nur besonder tief bis in die feinen Haarfollikel vor, sondern durchfeuchtet auch intensiv deine strapazierte Gesichtshaut. Kerle, die grundsätzlich mit ihrem Bart und der Haut darunter auf Kriegsfuß stehen, profitieren von der intensiv pflegenden Konsistenz dieser Produkte. Ist erst einmal das Feuchtigkeitsdefizit behoben, sind Juckreiz, Schuppen und Hautentzündungen Schnee von gestern.

Lippenpflege im Winter: Harte Kerle, weiche Lippen

Anatomisch gesehen entsprechen die Lippen der Männer denen der Frauen. Sie bestehen aus drei bis fünf sehr dünnen Hautschichten ohne Talg- und Schweißdrüsen. Die Folge: Fehlt der hauteigene Schutzmantel, ist der feine Männermund diversen Umwelteinflüssen schonungslos ausgesetzt. Daher brauchen auch harte Kerle einen weichen Lippenbalsam. Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Pflege der Lippen auch beim starken Geschlecht unumgänglich, denn spröde oder verletzte Lippen sind nicht nur verdammt schmerzhaft, sondern auch unattraktiv. Stellt sich die Frage: Ist Lippenbalsam unmännlich? So ein Quatsch – Lippenpflege ist Männersache und für einen modernen Kerl ein wichtiger Wohlfühlaspekt geworden. Männerlippen brauchen Vitamine, insbesondere Vitamin C & E und die Provitamine A und B5. Letztere sorgen für ausreichend Feuchtigkeit des männlichen Mundes und haben zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Reinste Naturöle wie u.a. Jojoba-, Oliven- und Kokosnussöl haben sich als geschmeidiger und glättender Pflegezusatz hervorragend bewährt. Auch deine Bartpracht erfreut sich einem sanft gepflegten Mund, da sich das feine Barthaar so nicht mehr in den rissigen Lippen verfangen kann. Schluss mit vor Schmerz zusammengepressten Lippen – der Winter kann kommen!

Gesichtspflege: Für einen gesunden Nährboden

Eisige Luft draußen, überheizte Räume drinnen – das ewige Hin und Her zwischen warm und kalt, feucht und trocken straft dein Gesicht mit gespannter und extrem trockener Haut ab. Sie jetzt um einiges dünner als im Sommer, produziert weniger Fett und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Die Talgdrüsen haben den Sparmodus aktiviert und der natürliche Schutzmechanismus ist lückenhaft geworden; deine Gesichtshaut verliert Feuchtigkeit, Nährstoffe und wirkt blass. Jetzt gilt es, auf die richtige Pflege zu achten, um trockene und spröde Haut zu vermeiden. Das A und O in den kalten Wintermonaten ist eine vitaminreiche, feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme, die die empfindliche Haut stärkt, schützt und intensiv mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Sich sein schönes Mannsgesicht mit einer fetten, pomadenartigen Creme voll zu kleistern, so dass noch partiell weiße Cremereste zu erkennen sind, erinnert eher an die Eincrememethode von Mutti und bietet Pickeln einen perfekten Nährboden. Die Gesichtspflege im Winter ist eine gewissenhafte Pflege. Was schlicht bedeutet, es wird täglich gecremt, auch gerne zweimal am Tag, und nicht erst im Januar damit angefangen, wenn sich bereits erste Trockenheitsekzeme ausgebreitet haben. Natürliche, reichhaltige Moisturizer auf lipidhaltiger Wasser – Öl – Basis bilden eine dünne Schutzschicht auf der Haut und verhindern so, dass wichtige Feuchtigkeit durch Kälte entzogen wird. Erhöhe die Frequenz deiner Pflege, verwende das richtige Produkt und sei dabei nicht nachlässig. Einem gesundem Nährboden erfreut sich auch deine Bartpracht, denn nur in einem optimal versorgten Mannsgesicht sprießt das üppige Wollkleid.