Die richtige Körperenthaarung für den Mann

Grundsätzlich gilt: Kein Mensch "muss" sich irgendwas irgendwo irgendwie unbedingt rasieren.

Das sei gleich mal vorweg gesagt. Wem seine Körperbehaarung gefällt wie sie wächst, der sollte sie auch so "tragen" wie er möchte. Irgendwer steht immer drauf! Nicht jeder ist ein Fan von Arschglatt! Immer wieder "schocken" wundervolle Stars wie Beth Ditto zum Beispiel ungeniert mit unrasierten Achseln und erschüttern den Zeitgeist damit in seinen aalglatt rasierten Grundfesten. Die Frage, ob derartiger Wildwuchs nun schön ist oder nicht, ist sicher streitbar - die Freiheit eines jedes einzelnen von uns im Gegenzug allerdings nicht.

Es gibt - egal in welcher Sparte Erotik, Fashion und Lifestyle - ganz gleich ob homo oder hetero - kaum noch Schamhaar. Unrasiert scheint derzeit out. So hielt es sich ja aber auch über Dekaden mit Bärten und heute darf jeder seinen Gesichtsbehang frei wählen, ganz ohne Murren und Hurren im Umfeld. Kurzum: rasier Dich wo und wie Du willst, oder eben nicht. Das ist doch Dein Bier!

Körperenthaarung für den Mann:

Frauen - das kennen wir alle - rasieren sich heutzutage meist ihre gesamte Körperbehaarung radikal und sehr regelmäßig komplett weg. Sie rennen für horrende Summen in Waxingstudios und lassen sich unter größten Schmerzen rupfen, was aus Gründen des vorherrschenden Schönheitsideals nicht wachsen darf, wo die Natur es vorschreibt. Das erscheint uns als völlige Selbstverständlichkeit.

Doch wie verhält es sich mit der Körperbehaarung der Männer? Im Vergleich zu Frauen gib es erheblich mehr zu enthaarende Körperregionen und definitiv mehr Rasen zu mähen - dennoch ist der nass rasierte Kahlschlag eher selten geworden.

Was muss Mann machen? Müssen alle Bereiche systematisch enthaart werden, oder ist es im Zeitalter bärtiger Jungs nicht auch wieder schick, die Körperbehaarung als männlich, schön und ästhetisch zu betrachten und genauso zu pflegen, wie Haupthaar und Bart? Wir haben uns ungeniert für Dich umgehört: Definitiv gab es in unseren Bekanntenkreisen niemanden, der "Bart oben" und "glatzeglatt unten" zelebriert. "Irgendwie ein toller Trend..", dachten wir und stellten fest: zur Zeit darf getrimmt, gestutzt und rasiert werden - aber eben nicht mehr ganz. Die Einsicht bewog uns, Dir einen Ratgeber zum Thema Rasur und Co. für Deinen Körper zu verfassen, der Dir hoffentlich ein Wegweiser ist!

Die Achselhaare richtig rasieren:

Jeder hat den ein oder anderen Kumpel, der es schon tut: Sich die Achselhaare wieder wachsen lassen - allerdings nicht wie ein Waldschrat, sondern gut gestutzt und gepflegt. Rasieröl & Deodorant

Alternativ steht die komplette Nassrasur im Achselbereich nach wie vor hoch im Trend! Rasurpflege-Produkte

Die Bein- und Brustbehaarung richtig rasieren:

Für Schwimmer selbstverständlich: Beine und Brust komplett zu rasieren, um den Widerstand im Wasser völlig zu minimieren. Ganz hoch im Kurs hier: Waxing oder Sugaring. Beide Enthaarungsmethoden sind schmerzhaft und sollten von Fachleuten durchgeführt werden. Jeder, der es je versucht hat, wird uns beipflichten: Angenehm ist eine solche Prozedur nicht.

Die konventionelle Nassrasur ist eigentlich keine beliebte Methode bei z.B. vollbärtigen Männerbeinen oder der Brust. Hier ist schnelles Nachwachsen, blitzschnelle Stoppelbildung und Stacheligkeit garantiert!

Ganz hoch im Kurs und unserer Meinung nach die schönste Variante: Wachsen lassen und stutzen, frisieren und trimmen! Gut gepflegt ist Brusthaar nicht nur Ausdruck großer Männlichkeit, sondern tatsächlich sehr sexy! Mit ein paar Tropfen Bartöl oder Conditioner, bleibt die Brustwolle seidig und flauschig und Jungs: Die Damen lieben es! Haarpflege- & Bartpflege-Produkte

Die Rückenhaare rasieren:

Bei stärkerer Rückenbehaarung gilt: Ab zum Fachmann! Naja, oder ab zur Fachfrau - ins Kosmetikstudio. Wöchentliche Waxingtermine können den Rücken glatt halten - aber eben nur kurz bzw. temporär. Wer wirklich unter seiner Rückenbehaarung leidet, sollte sich vielleicht der endgültigen Laserenthaarung verschreiben! Diese Methode ist wirklich preisintensiv, aber die Haare verschwinden in mehreren Sitzungen nach und nach ganz. Irreversibel. Das wiederum bedeutet: Sollte der (durchaus ansehnliche!) Yedi-Look irgendwann ein Revival erleben, wie der lässige Barttrend, muss Mann auf Rückenhaartoupés zurückgreifen, denn was einmal erfolgreich gelasert ist, kommt nicht zurück.

Pflege nach der Rasur am Körper

Wir kennen das alle: Eingewachsene Haare, Pickelchen und kratzige Entzündungen, Rötungen und gemeine kleine Schnittverletzungen (die schlimmer bluten, als die Hölle erlaubt!) stehen bei Intimrasuren leider an der Tagesordnung. Reibt dann an Tag 1 oder Tag 2 die Kleidung oder man Schwitzt beim Workout, ist aus der schönen Komplattrasur schnell eine Art Buckelpiste der Schrecklichkeit geworden und man mag eigentlich erst wieder den Rasierer ansetzen, wenn die Haut (und die Haare) sich regeneriert haben! Gerade im Sommer kann dies - je nach Hauttyp wirklich nerven! Das sind sie, die lästigen Nebenwirkungen der Rasur! Einige Tipps, um die Haut nicht zu sehr zu strapazieren und Irritationen vorzubeugen:

Vor dem Rasieren duschen bzw. unter der Dusche rasieren! Das hat den unschlagbaren Vorteil, dass Haare und Haut weich werden und sich so die Härchen besser entfernen lassen, ohne die Haut zu reizen. Der Rasierer geleitet viel besser.

Die richtige Pflege verwenden! Rasurpflege-Produkte

Rasurprodukte sollte man grundsätzlich kurz einwirken lassen, nachdem man sie aufgetragen hat!

Desinfektion ist das A und O der Körperrasur! Egal wo rasiert wird: Im Anschluss MUSS desinfiziert werden! Aftershave-Produkte

Aftershave-Produkte löschen im wahrsten Sinne des Wortes den Brand nach der Rasur: sie wirken beruhigend und stärken die natürliche Hautschutzbarriere.