Shampoo für den Mann gegen trockenes Haar

Shampoo gegen trockenes Haar.

Es herrscht Dürre auf deinem Kopf? Von Deiner einst gesunden, geschmeidigen und glänzenden Mähne ist nicht viel mehr übrig als strohige Flusen? Ok, “worst case Szenario”– aber auch das dickste Männerhaar kann mal ne Trockenzeit haben. Dann wirkt selbst das schönste Haarkleid stumpf, müde und ausgelaugt und sogar die raffiniertesten Stylingbemühungen bleiben erfolglos. Der strohige “Beach – Look” mag im Sommer zwar ganz charmant sein, aber büro- und alltagstauglich ist er eher weniger. Dein Haar fühlt sich trocken und ungesund an und ist weder gut kämm- noch stylebar. Dass trockenes Haar zu keinem Dauerzustand wird, bedeutet für Dich Ursachenforschung und Bekämpfung. Neben dem richtigen Shampoo heißt es für Dich ab sofort: pflegen, pflegen und nochmals pflegen.
 

Trockenes Männerhaar: Weshalb, Wieso, Warum

Die Ursache für trockenes Haar liegt auf der Kopfhaut. Die Haarwurzel produziert zu wenig von dem schützenden Talg, der Haut- und Haaroberfläche umschließt und sie so vor schädliche Einflüsse schützt. Die feine Schuppenschicht Deiner Haare wird trocken, rau und porös und erinnert an einen reifen Tannenzapfen. Durch die kleinen Zwischenräume geht wichtige Feuchtigkeit aus dem Inneren verloren und das Haar trocknet unweigerlich aus und bricht ab. Neben der genetischen Veranlagung, spielen auch externe Stressfaktoren wie zu viel Hitze, falsche Pflege, scharfe Stylingprodukte und ein unausgewogener Lifestyle eine tragende Rolle.

Trockenes Männerhaar: Das richtige Shampoo

Mit dem richtigen Shampoo steht und fällt in den meisten Fällen die Haargesundheit. Glanz und Glätte lassen das Haar oberflächlich gesund und gepflegt erscheinen. Diese Silikonabdichtung fördert zwar kurzfristig die gewünschte Geschmeidigkeit; langfristig gesehen blockiert es aber die wichtige Aufnahme von Feuchtigkeit und essentiellen Pflegewirkstoffen. Dein Mähne wird abgedichtet und verwandelt sich unaufhaltsam in die Wüste Gobi. Neben diesen künstlichen Weichmachern, solltest Du bestenfalls auch auf großartige Schaumbildner (Tenside) verzichten. Für uns Männer bedeutet viel Schaum porentiefe Sauberkeit. Die schöne Schaumkrone macht jedoch nicht schöner, sondern zerstört die Haaroberfläche und ist auch umwelttechnisch gesehen ein echtes Arschloch. Tenside sind schwer abbaubar und belasten also nicht nur dein schönes Haupt, sondern auch die Umwelt. Trockenes Haar benötigt ein Extra an tiefenwirksamen Pflegewirkstoffen, die sich ihren Weg ins Haarinnere bahnen und dort die brüchigen Stellen reparieren. Naturreine Pflanzenextrakte wie Sheabutter, Kokosnussöl, Aloe Vera und diverse ätherische Öle (u.a. Argan, Oliven, Rosmarin, Rizinus) fördern die Haargesundheit. Wirkungsstarke Ceramide, aktive Aminosäuren und feuchtigkeitsbindende Lipide unterstützen die Kraft der Natur und sorgen für eine Wiederbelebung Deiner Haarpracht. Neben dem richtigen Shampoo empfiehlt sich einmal wöchentlich eine intensive Haarmaske. Die natürliche Öle versiegeln die Haaroberfläche, Feuchtigkeit und Pflegewirkstoffe geht nicht verloren.

Trockenes Männerhaar: Richtig waschen und stylen

Wasser hilft immer gegen Dürre! Aber nicht bei Haaren. Der tägliche Haarwaschgang ist hier absolut fehl am Platz. Schützende Lipide (Fette) werden ausgespült und dein Haar wird angreifbar. Hier lautet die klare Devise: so selten wie möglich und so oft wie nötig. Auch wenn es einiges an Überwindung und Disziplin kostet – wer wirklich seinen Strohkopf los werden will, lässt das Shampoo einfach mal stehen. Zu heißes duschen, föhnen oder gar glätten ist auch für deinen Scheitel eine Strapazie; die geschädigte Oberfläche wird bei zu viel Hitze nur noch trockener und poröser. Ein unsanftes Trockenrubbeln oder Gezerre mit einem Plastikkamm ist ab sofort auch gestrichen. Mit dem Handtuch einmal kurz trocken “gedrückt” und ein breiter Kamm mit abgerundeten Holzzähnen (vielleicht dein Bartkamm) entwirrt sanft das Haar ohne dabei die empfindliche Schuppenschicht weiter aufzurauen. Sei liebevoll und gönn´deinem Haupt eine regelmäßige Kopfmassage. Die kreisenden Bewegungen stimulieren die Haarwurzeln und fördern so die natürliche Talgproduktion. Kannst Du nicht ohne Pomade? Dann lohnt sich immer ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe, denn auf zu scharfe und alkoholhaltige Stylingprodukte solltest Du in deiner Dürrephase wirklich die Finger lassen.

Gesundes und schönes Haar sind der Grundstein für eine gepflegte Optik. Haarpflege ist keine Wissenschaft, Man(n) muss nur wissen wie sie richtig funktioniert. Mit dem passenden Shampoo und der richtigen Waschtechnik steht Deiner prachtvollen Mähne nichts mehr im Wege.

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