Wir lieben Pomade - Nur für richtige Männer

Wir lieben Pomade und sind unendlich dankbar, dass dieses tradionelle Pflegeprodukt endlich wieder up to date ist - völlig zu Unrecht war sie in Vergessenheit geraten!

Du hast schon oft von ihr gehört, kennst sie aus "alten Schinken" mit Rock Hudson und Cary Grant oder musst spontan an Elvis denken? Bingo!

Falls Du Dich bisher noch nicht recht rangetraut hast, hier mal ein kleiner Teaser: Pomade ist ein geruchsintensives Fett oder eine Salbe und das Endprodukt der sogenannten Enfleurage - oder Fettveredelung. Ein Fett, das die ätherischen Öle des beigemischten Pflanzenmaterials vollständig aufgenommen hat. Diese Art der Pomadenherstellung ist in Patrick Süskinds Roman Das Parfum wirklich sexy und sehr detailliert beschrieben.
Sie dient dem parfümieren des Haares, dem exakten Formen, Festigen und Pflegen. Pomade wird grundsätzlich ohne Alkohol hergestellt, sodass sie die Haare nicht austrocknet. Zudem bleibt sie den ganzen Tag "frisch", form- und kämmbar. Pomade wird schon im 18. Jahrhundert verwendet, galt jedoch als absolutes Luxus-Kosmetikprodukt des Adels. In den Goldenen Zwanzigern wurde Pomade darauf zunächst bei der afroamerikanischen Bevölkerung populär, da sie es ermöglicht, auch krauses und starkes, störrisches Haar leichter zu frisieren. Dabei verleiht sie dem Haar einen matten bis starken Glanz - den Wetlook. Dieser Trend setzte sich rasant - auch bei der weissen Bevölkerung - weltweit durch. Frauen wie Männer brauchten Pomade, um sich zeitgemäß zu stylen
Die Boxer-Legende Joe Louis war einer der bekanntesten Pomaden-Verwender seiner Zeit.

In den 1930er- und 1940er-Jahren gehörten Pomade und Rasierwasser zur täglichen Herrenpflege.

Ende der 1950er-Jahre erreichte die Verwendung von Pomade unter anderem durch die Haartolle des legendären Elvis - dem sogenannten „Ducktail“ (Entenschwanz) oder „Pompadour“ von Elvis Presley ihren Höhepunkt. Da solche Frisuren permanenter Aufmerksamkeit und ständiger Korrenturen bedurften, hatte bald jeder Kerl einen Kamm in der Hosentasche! Dann endete Ihre Popularität abrupt, als die Hippiebewegung und die Pilzköpfe der Beatles dieser ein Ende machten! Akkurate Frisuren störten den Zeitgeist.
"Geleckt" sahen Männer über Dekaden aus, die sich dieses Oldschool-Produktes bedienten. Sie waren oft verschrien als aalglatte Schmalzlocken.

In Deutschland war Pomade seit den 1950ern schon fast völlig in Vergessenheit geraten. Lediglich unsere Großväter, schleimige Chemie-Lehrer mit Mundgeruch, Englishe Lords auf Urlaub, manche Fans der 1920er oder der 1950er - beispielsweise die Rockabillies oder A-cappella-Gruppen - verwendeten im deutschsprachigen Raum noch Pomade. Und Roy Black. Seit einigen Jahren allerdings feiert sie, hergestellt in wunderbaren Manufakturen weltweit, ein großartiges Come Back! Wir wären wohl kaum Dein Styling-Höker des Vertrauens, hätten wir Dir nicht die besten Produkte auf dem Markt zusammengetragen!