Der Mythbuster Bart - Das bringt dich nicht weiter

Dinge die dich und deinen Bart nicht weiterbringen. Hand hoch, wenn du bei deiner Recherche zum Thema Bartwuchs und -pflege noch nicht über eine These gestolpert bist, die dich zumindest ein wenig fragend zurückgelassen hat.

Im Netz finden sich unzählige “Experten”-Seiten randvoll mit Mythen und kuriosen Empfehlungen zum Thema Bartwuchs.

Wir bringen Licht ins Dunkel für dich und busten die drei bekanntesten Bartwuchsmythen für dich.

Mythbuster Bart
Häufiges Rasieren fördert den Bartwuchs ist der wohl bekannteste und am liebsten geglaubte Mythos zum Thema Bartwuchs. Hier müssen wir nicht einmal die Wissenschaft bemühen - probiert es einfach selbst. Was passiert, wenn du dich rasierst? Genau, dein Bart ist gekürzt oder sogar komplett ab. Was passiert wenn du das ein paar Tage später wiederholst? Genau, dein Bart ist wiedereinmal gekürzt oder sogar komplett ab. Das bringt dich keinen Meter weiter. Dein Bart kann nur wachsen, wenn du ihn wachsen lässt. Die Haarfollikel werden durch Trimmen oder Nassrasur nicht beeinflusst - sie werden nicht stärker, sie werden nicht mehr - Follikel bleibt Follikel. Durch das häufige Rasieren und Reinigen beraubst du dein Barthaar sogar der Möglichkeit durch die regelmäßige Talgproduktion deiner Gesichtshaut ein optimales Bartkilma zu erzeugen - kontraproduktiv. Ein absoluter Mythos für die Tonne.

Wenn nichts mehr hilft, hilft Haarwuchsmittel schreien so manche Kosmetikhersteller von den Dächern.

Leider gibt es für die wenigsten Mittel wissenschaftlich fundierte Tests, die eine Wirkung attestieren würden. Informiere dich gründlich über die, meist nicht ganz so günstigen, Mittel deiner Wahl. Nichts ist ärgerlicher als eine Investition, die nicht greift. Außerdem solltest du ein Auge darauf behalten, ob der Hersteller in seinen Kosmetika Parabene verwendet. Parabene sind konservierende Salze, die Kosmetika haltbar machen. Als Fußballfan kennst du Parabene aus dem unbeliebten Freistoßspray, dass seiner Zeit in Deutschland wegen Bedenklichkeit (vor allem im Bezug auf hormonelle Beeinträchtigung) durch den TÜV gerasselt ist. Die Wissenschaft streitet derweil noch, ob Parabene schädlich sind - dazu findet ihr Unmengen von sinnvollen und sinnlosen Studien. Solang wir nichts Genaues wissen verzichten wir Naturburschen lieber darauf.

Täglich zwei Aspirin fördern die Durchblutung, den Bartwuchs und macht dich auf Dauer tierisch krank.

Erstmal kann man nicht so im Raum stehen lassen, dass Aspirin die Durchblutung fördert, es verdünnt dein Blut - das ich nicht Ein und das Gleiche. Zum Anderen handelt es sich immer noch um ein Medikament mit Nebenwirkungen, dass ohne ärztliche Aufsicht in keinem Fall dauerhaft konsumiert werden sollte. Neben Kopfschmerzen, und nein das ist kein Witz, können auch schwerwiegendere Probleme wie Magengeschwüre, Darmblutungen oder Nierenschäden auftreten. Deinem Bartwuchs bringt das Ganze absolut gar nichts. Wenn du die Durchblutung und damit den Bartwuchs in deinem Gesicht fördern möchtest, wasch dir einfach mehrmals täglich mit warmen Wasser intensiv das Gesicht und kreise dabei unter leichtem Druck mit deinen Fingern über die Haut. Auf Seife darfst du dabei gern verzichten, dann kann dein Talg besser rückfetten.

Einen Bart zu tragen ist echt supergeil. Aber nicht jeder Weg ist ein Richtiger, der Richtige oder der Richtige für dich. Wenn du mehr zu dem Thema Bartwuchs wie ein Profi wissen willst lies unseren Artikel “How to grow a Beard - Dein 3 Punkte-Plan zum Bartmaximum”. 

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