Der Bartöl-Trend - Wie benutze ich ein Bartöl richtig

Einsteigertipps und Anwenderwissen. Nicht ohne Grund ist Bartöl in den letzten Jahren zum echten Trend gewachsen. Bärte sind In, Bärte sind sexy und Bärte sind tierisch maskulin.

Bärte brauchen aber auch die richtige Pflege um lange unwiderstehlich zu bleiben. Genau wie bei dem Lack deines Autos wirken täglich hunderte Faktoren auf deine Bartpracht ein.

Wind, Regen, Hitze, Kälte und Reibung sind nicht dein bester Freund. Ist der Lack erst einmal ruiniert kannst du Ihn nur aufwendig wieder in Schuss bringen. Darum pflegst und schützt du Ihn und genau das solltest du auch für deinen Bart tun. Bartöl hilft dir dein Gesicht und deine Barthaare rund um die Uhr gegen Außeneinflüsse zu wappnen.

Bartpflege mit Bartöl - Was du über Bartöl wissen solltest

Das Grundprinzip von Bartöl ist einfach: Imitation deines natürlichen Haut- und Haarschutzes Talg. Dabei setzt es auf die Kombination von verschiedenen pflanzlichen Ölen. Als Trägeröl bezeichnet man den Hauptbestandteil des Bartöls. Es ist hauptverantwortlich für das Spenden von Feuchtigkeit für Haut und Haar und gilt, je nach Zusammensetzung, als wichtiger Lieferant für Vitamin A, D und E als auch Linolsäure, welche Hautirritationen natürich lindert. Meist verwendet für die Herstellung des Trägeröls wird eine Mischung aus Kokos-, Traubenkern-, Argan- oder auch Jojobaöl. Die ätherischen Öle werden dem Trägeröl gern als Additiv zugegeben und bringen in erster Linie Duft ins Spiel. Von süßen bis bitteren Aromen ist alles möglich und aufgrund der antibakteriellen Wirkung der ätherischen Öle taugt so manches Bartöl auch als patentes Aftershave.

Bartträger sind Individualisten. Daher nimm dir deine Zeit um dein persönliches Bartöl zu finden. Ob geruchsfrei oder intensiv, ob viel Feuchtigkeit oder eher weniger – für jeden Anwender gibt es das richtige Produkt.

Gerade auch für Bartanfänger ist Bartöl ein unabdingbares Basic, da es dir helfen wird den lästigen Juckreiz zu mindern und das Barthaar von Beginn an unter optimaler Kondition und Vitaminzugabe wachsen und gedeihen zu lassen.

How to do Bartöl - Wie benutze ich ein Bartöl

Die Anwendung von Bartölen ist wirklich einfach. Dabei ist es auch ganz gleich ob du deinen Bart im Drei-Tage-Style oder eher Marke Gandalf trägst. Oberstes Kredo: „Viel hilft Viel“ stimmt nicht und bitte sei gründlich. Erfahrungsgemäß kommst du bei einem Drei-Tage-Bart locker mit zwei bis drei Tropfen Bartöl aus. Bei kurzen bis mittellangen Vollbärten erhöhst du auf etwa fünf Tropfen. Sollte dein Bart noch etwas länger sein taste dich vorsichtig an die richtige Menge Bartöl heran – zu viel des Guten verursacht unnatürlichen Glanz und Schimmer.

Verteile das Bartöl auf deinen Handflächen sowie zwischen deinen Fingern und massiere es im Anschluss vom Ansatz deines Bartes bis zu den Spitzen gleichmäßig ein. Vergiss dabei nicht das Öl auch sorgfältig in die Haut unter deinem Bart einzuarbeiten, damit es auch hier seine volle Wirkung entfalten kann.

Das Finishing verpasst du deinem Bartstyling mit einer Bartbürste, die das maximale Volumen aus deiner Zucht kitzelt und gegebenenfalls etwas Bartwichse, um Alles in die richtige Form zu bringen.

Diese Prozedur kannst du nahezu jederzeit wiederholen. Optimalerweise direkt nach dem Aufstehen und einmal vor dem Schlafengehen, gern aber auch nach jeder Dusche. Wenn du auf Reisen, zum Beispiel in sehr kalten oder warmen Länder bist, freut sich deine Bartpracht auch zwischendurch immer über ein Freshup.

Starte durch mit einem perfekt gepflegten Bart – Stay fresh.