Bartwäsche mit Seife – So schäumst du richtig!

Bartseife

Jetzt mal Hand an den Bart! Wie oft wird das gute Stück gewaschen? Gar nicht ist definitiv zu wenig. Jaja, wir Männer lieben den einfachen und schnellen Abwasch – ein Flasche für alles. Der Traum vom Schaum ist jedoch ein Alptraum für deinen Bart, denn Haarshampoo, Duschgel & Co. haben in deiner Bartpracht absolut nichts verloren. Du willst einen sauberen und weichen Bartbewuchs, der weder nach Kippen, Burger oder sonstigen Ausdünstigen riecht und sich dabei weich und gesund anfühlt? Kauf dir ne Seife, Beard Bro. Kein Scherz, mach es old – school und auf die klassische Art.

Naturseife – Weicher Bart, gesunde Haut

Ich bin ehrlich, die herkömmliche Seife hat es bis dato nicht unter meine Dusche geschafft. Irgendwie zu umständlich in der Handhabung und nicht wirklich im Trend. Aber Dank vieler, vieler Bärte feiert der natürliche Seifenblock zumindest bei der Bartwäsche ein fettes Comeback. Aber Obacht mit was Du dein bestes Stück wäscht – alles was zu bunt, künstlich und krass riecht schadet mehr als das es pflegt. Je weniger Inhaltsstoffe Du auf der Umverpackung findest desto natürlicher ist der Block. Die Kombination von pflanzlichen Ölen (u.a. Olivenöl, Lorbeeröl, Rizinusöl), natürlichen Fetten (u.a. Sheabutter, Kakaobutter, Avocadoöl) und speziellen Pflegewirkstoffen (u.a. Ziegenmilch, Honig, Kräuter) sind eine reine Wohltat für Haut und Barthaar. Neugierig geworden? Wir bringen Dich Schritt für Schritt zu deinem Flauschebart.

Schritt 1: Mach ihn nass!
Eine Seife braucht Wasser, um ihr natürliches Schaumpotenzial richtig an den Mann zu bringen. Ein paar feuchte Spritzer in den Bart sind hier nicht genug. Klamotten runter und rein unter die warme Dusche – ein paar Mal kräftig mit dem Duschkopf durch den Bewuchs, so dass der Zottel klitschnass ist. Du merkst es am Gewicht, wenn dein Bart ausreichend gewässert ist.

Schritt 2: Seif´ ihn ein!
Greife nun zum Seifenblock deines Vertrauens und reibe das gute Stück in kreisenden Bewegungen in deinen Bart. Deine Muskelkraft brauchst Du hier nicht unter Beweis zu stellen, sei sanft und smooth zu deinem Bärtchen. Und den feinen Schnauzer dabei nicht vergessen, der möchte auch sauber werden.

Schritt 3: Schäum´ auf und ein!
Nun ist wirklich Fingerspitzengefühl gefragt. Durch die kreisenden Bewegungen deiner Handflächen bilden Feuchtigkeit und Seife langsam einen üppigen und cremigen Schaum. Gönne Dir für einigen Sekunden diese herrliche Massage bis der Schaum fest und kompakt ist. Dann mach´ Schluss.

Schritt 4: Nimm` Dir Zeit!
Naturseifen sorgen nicht nur für einen sauberen und samtweichen Bart, auch deine Gesichtshaut erfreut sich über die ein oder andere Heilung. Die speziellen Inhaltsstoffe beruhigen, klären und wirken entzündungshemmend. Achte also darauf, dass auch deine Gesichtshaut mit dem pflegenden Schaum in Berührung kommt und nimm´ Dir Zeit bei deiner Bartwäsche. Je nach Empfinden und Hauttyp darf das gute Schäumchen bis zu 3 Minuten einwirken.

Schritt 5: Spül´ ihn aus!
Während Du die Einwirkzeit mit freudigen Gedanken an deinen sauberen und weichen Bart überbrückst, wird es Zeit sich von dem üppigen Schaum zu befreien. Die Reinigung ist ein gewissenhafter Prozess, der nicht mit einem schnellen Abwasch erledigt ist. Damit auch alle Seifenreste anstandslos von Haut und Haar entfernt werden, heißt es kräftig spülen. Leg´ lieber noch nen Extraspülgang ein, damit Du auch wirklich alles entfernst.

Schritt 6: Das Finish
Auch wenn die Bartwäsche mit einer Naturseife eine milde Angelegenheit ist und deine Freundin/ Frau /Freund nicht genug von dem weichen und sauberen Zausel kriegen kann, tut es nicht täglich Not; 2 – 4 Wäschgänge pro Woche sind mehr als genug. Nach der Bartwäsche ist vor Pflege: Also behutsam trocken tupfen, Bartöl oder Bartbalsam in den Bart, Lieblingsbartkamm raus um alles schnieke in Form zu bringen und bisschen Moustachewax für deinen Schnorres. Fertig, Beard Bro!