Weekly Story mit Markus Rall

Mein Name ist Markus Rall, ich bin 31 Jahre alt und komme aus Stuttgart. Dort lebe ich inzwischen seit fast 15 Jahren, nachdem ich 10 Jahre im schönen Weserbergland gelebt habe.
Ich reise sehr gerne und kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Daher verbringe ich sehr viel Zeit mit Freunden auf Konzerten und Festivals. Wenn Leute mich fragen, was ich beruflich mache, muss ich sie oft, entgegen ihrer Erwartung ich würde etwas mit Medien machen, enttäuschen. Ich arbeite im IT und QM Bereich eines mittelständigen Handelshauses in Stuttgart. Ach ja, ich trage einen Vollbart.


 
#BeardAndShave: Wann war für Dich der Tag, an dem Du dich entschieden hast Bart zu tragen? Gab es für Dich einen bestimmten Moment oder Auslöser?

#MarkusRall: Es gab nie diesen berühmten Tag X, an dem ich gesagt habe: Ich lass´ mir jetzt einen Vollbart wachsen. Während eines längeren Urlaubs konnte ihn etwas länger wachsen lassen. Und dann kamen schon die ersten Reaktionen und ich dachte mir: Ich schaue mal wie lange ich es aushalte. Ich bin auch stolz auf meinen gleichmäßigen und vollen Bartwuchs, sodass ich seit über 3 Jahren nicht im Geringsten dran gedacht habe, wieder mit einem 3-Tage Bart herumzulaufen. Mir gefällt mein Vollbart.

#BeardAndShave: Inzwischen sieht man Dich immer mal wieder auf Bildern von richtigen Fotografen. Wie ist es dazu gekommen?

#MarkusRall: Ich habe anfangs wirklich nicht daran gedacht. Ganz im Gegenteil, ich habe meinen Bart einfach mal wachsen lassen. Dann hab ich mich selbst gewundert, welche Reaktionen mein Bart ausgelöst hat und es gab plötzlich ein starkes Interesse und sehr viele Komplimente.
Dann folgten ein paar ganz entspannte Shootinganfragen, wobei ich da auch gerne die Initiative ergriffen habe. Ich wollte einfach einmal vor die Kamera.
So habe ich Carina, eine Fotografin aus Stuttgart, kennengelernt. Bei ihr fühle ich mich unglaublich wohl und die Ideen, die sie zum Shooting mitbringt, gefallen mir sehr. So sehr, dass ich auch bei eher außergewöhnliche Dingen ohne mit der Wimper zu zucken mitmache.

#BeardAndShave: Hand aufs Herz Markus! Stört der Bart nicht bei der ein oder anderen Alltagssituation?

#MarkusRall: Das ist eine berechtigte und auch sehr oft gestellte Frage.
Beim Essen verwende ich tatsächlich sehr viele Servietten und auch ein Burger muss hin und wieder mit Messer und Gabel gegessen werden. Als störend empfinde ich es kaum. Ich wasche meinen Bart nach dem Essen einfach mit warmem Wasser, was in der Regel immer hervorragend funktioniert.
Beim Küssen ist es wiederum so, dass mein Schnurrbart mich selbst etwas stört. Aber auch das ist noch immer kein Grund für mich, mich von ihm zu trennen.

#BeardAndShave: Wie pflegst Du deinen Bart und was für Produkte verwendest Du dafür? Hast Du für unsere Leser einen Tipp?

#MarkusRall: Frauen lachen oft, wenn sie hören was ich mit meinem Bart so treibe. Und Männer ohne Bart schütteln unverständlich mit dem Kopf.
Ich selbst finde es nur logisch, ihn zu pflegen und Zeit dafür zu investieren. Alles was mit einer Schere oder einem Rasiermesser zu tun hat, überlasse ich alle sechs Wochen meinem Barbier. Ich kümmere mich lediglich um meine Konturen. Der Barbier meines Vertrauens ist "Timi – Der Barbier" und ich bin dort einfach unglaublich gern. Jeder Besuch bei Timi ist Wellness pur für den Mann.
Selbstverständlich wasche ich meinen Bart genauso wie meine Haare auf dem Kopf. Ich verwende ein Beard Wash zur Bartwäsche sowie ein Bartöl zur Pflege. Letzteres macht ihn spürbar weicher und glänzender. Mein Beard Wash und mein Bartöl sind beides von Brooklyn Soap Company. Zusätzlich bürste ich ihn mit einer Bartbürste und verwende Bartbalsam, um meinen Bart an widerspenstigen Tagen, so in Form zu bringen wie ich es will! Beides ist von OAK. Zum Schluss bringe ich meinen Bart mit einem Föhn in die finale Form.
Das Ganze kann auch schon mal ne Zeit dauern. Da muss die Frau eben auf mich warten.

#BeardAndShave: Was war Dein verrücktestes Erlebnis bezogen auf deinen Bart?

#MarkusRall: Lass mich kurz überlegen. Ich denke, das war tatsächlich die Zeit, in der ich regelmäßig von fremden Leuten angesprochen wurde, ob ich Sido sei.
Ich habe während dieser Zeit tatsächlich noch eine andere Brille getragen und der Bart war etwas kürzer. Dieser Vergleich ist mir an den unterschiedlichsten Orten passiert. In einem Klub in Bad Hersfeld, im Stadion in Stuttgart, in der Fußgängerzone in Wien und auch ständig beim Ausgehen in Stuttgart. Es war tatsächlich so, dass ich irgendwann selbst geglaubt habe, da muss doch was dran sein. War auf jeden Fall über ein Jahr lang eine sehr lustige Situation.
Ansonsten werde ich sehr oft mit den Sätzen "Hey, ich kenn dich doch" oder "Massiver Bart" angesprochen. Da muss man sich auch erst dran gewöhnen.

Markus ist auf Facebook und Instagram zu finden:
http://www.facebook.com/markusrall
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